2020_Konstantin_Alpentour

Ab über die Alpen

Tour-de-France-Feeling ohne Tour de France.

Ein Juli in den französischen Alpen ohne Tour de France? Das war lange unvorstellbar, bis Corona kam. Und doch wird in den Alpen Radsport betrieben – nicht nur von Profis und ambitionierten Amateuren, die sich im Höhentrainingslager auf die ersten Radrennen nach dem Lockdown vorbereiten, sondern auch von zahlreichen Hobbyradlern, die allein aus Spaß alpine Höhenmeter sammeln. Dazu zählten sieben Tage lang (vom 12. bis 18. Juli) auch Jan Elfers (Ehemaliges RSV-Mitglied) und ich, Konstantin Ameis.

Bei der Planung unserer Transalp im Winter stand recht schnell fest, dass wir die Westroute in Angriff nehmen wollen, d. h. die beliebte Route des Grandes Alpes, die von Thonon-les-Bains am Genfersee bis nach Menton an der Côte d’Azur führt. Dabei mussten wir auf 700 Kilometern 16 Pässe und insgesamt rund 15500 Höhenmeter in sieben Etappen überwinden. Zu den zahlreichen Highlights unserer Tour zählten die drei bekanntesten Pässe der Route: Col de l’Iseran, Col du Galibier und Col d’Izoard. Alle drei stehen regelmäßig im Programm der Tour de France.

Wer erinnert sich etwa nicht an die 19. Etappe im letzten Jahr, die aufgrund einer Schlammlawine auf der Abfahrt des Col de l’Iseran abgebrochen wurde? Nicht weniger bekannt sind die ikonischen Bilder von Fausto Coppi oder Eddy Merckx in der Casse Déserte, der mondähnlichen Geröllwüste auf der Südseite des Col d’Izoard, der im Internet vollkommen zu Recht als „is so hard“ betitelt wird. Highlights waren aber auch weniger bekannte Pässe wie der verkehrstechnisch angenehm ruhige Col de la Cayolle mit seiner wunderschönen, mediterran anmutenden Landschaft. Generell bot die Strecke so viele Panoramen, dass wir unser jeweiliges Etappenziel niemals im Hellen erreicht hätten, wenn wir alle gebührend gewürdigt hätten.

Anstrengend war unsere Tour nicht nur wegen der vielen Anstiege (das Gepäck am Rad und/oder auf dem Rücken tat hier ein Übriges). Auch die Abfahrten waren teilweise sehr herausfordernd – zumal dann, wenn die Straße schlecht war (unzählige Male warnten Schilder vor einer „chaussée déformée“), oder auch dann, wenn es hinter der Kurve in die Tiefe ging und ein kniehohes Mäuerchen die einzige Straßenbegrenzung war (speziell die Abfahrt des Col de l’Iseran ist eine Herausforderung für Menschen mit Höhenangst).

Eine tolle Erfahrung war, dass man bei einer Krise am Berg von anderen Radfahrern mit einem „bon courage!“ oder „allez, allez!“ ermutigt wurde. Abends im Restaurant konnten wir beim Bestellen von Pasta und Bier – beides bekanntlich unabdingbar für die Regeneration – unsere rudimentären Französischkenntnisse einsetzen.

Mit der letzten Abfahrt hinab bis an den Mittelmeerstrand in Menton ging unsere persönliche Tour de France zu Ende, die uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Bild: Jan Elfers, Text: Konstantin Ameis

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