32. Main-Spessart Rundfahrt

Main-Spessart Rundfahrt Karbach – 15. Platz in der Gesamtwertung.

Am Wochenende fand die 32. Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach, Teil der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» statt, wo ich wieder mit meinem Team RSG Placeworkers am Start stand. Die Runde war diesmal sogar 17,3 km lang, welche es im Rahmen des Bundesligarennens der Frauen und Juniorinnen fünf Mal zu fahren galt, sodass wir auf eine Gesamtstrecke von 86 km kamen.

Die Juniorinnen starteten mit zwei Minuten Vorsprung auf die anspruchsvolle Strecke, welche mit einigen Höhenmetern und teilweise recht steilen Anstiegen versehen war. Ich war sehr gespannt, wie das Rennen laufen wird, da es die bisher anspruchsvollste Runde war, die Anstiege nicht einfach waren und wir natürlich nicht wussten, wie die Taktik der anderen Teams aussieht. Wir hatten am Vorabend lange zusammen gegessen, um unsere Teamtaktik zu besprechen, jedoch kann man nie wissen, wie es dann tatsächlich laufen wird. Und so war es dann auch: Gegen unsere Erwartungen dauerte es eine ganze Weile, bis sich Gruppen bildeten, zudem konnten wir erst in der vierten Runde auf das Spitzenfeld der Juniorinnen aufschließen, sodass 21 Fahrerinnen eine recht große erste Gruppe bildeten. In der letzten Runde konnte sich dann noch eine Fahrerin am Anstieg absetzen.

Ich erreichte das Ziel mit fünf Sekunden Rückstand in der ersten Gruppe, auf den letzten Kilometern waren mir keine Ausreißversuche mehr geglückt. Der damit verbundene 14. Platz bringt mich in der Gesamtwertung auf Platz 15 und macht mich natürlich sehr glücklich. Ich bin damit wieder sehr zufrieden und habe durch dieses Rennen enorm viel gelernt und an Erfahrung gewonnen. Denn ich attackierte schon in der ersten Runde, was zu viele Körner gekostet hat, sodass ich mich immer wieder zurück kämpfen musste, nachdem ich Lücken reißen lassen musste.

Noch nie habe ich so gekämpft, um den Anschluss nicht zu verlieren, da wir auch wieder ein gutes Teamergebnis einfahren wollten. Aber letztendlich zählt ja, dass man am Ende des Rennens vorne dabei ist und das hat ja dann doch wieder gut geklappt. Mit dem Team erreichten wir dieses Mal den 3. Platz, aber dafür mit Podium, denn Lydia sprintete noch auf Platz 3. In der Gesamtwertung bleiben wir auf dem zweiten Platz, den wir auch in den kommenden Rennen verteidigen wollen.

Jetzt stehen erst wieder ein paar Rundstreckenrennen im Rennkalender, mit ganz besonderem Fokus auf das Steinfurter Abendrennen am 1.Juni. Über Pfingsten stehe ich dann wieder mit den RSG Placeworkers zum nächsten Bundesligarennen in Merdingen am Start.

Sportliche Grüße
Eure Svenja

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