Burning-Roads-2017-Titel

Wir haben Burning Roads 2017 gerockt

Ein ganz besonderer Radmarathon.

Auch dieses Jahr wollten wieder einige unserer Breitensportler den Ochtruper Radmarathon absolvieren. Bedingt durch die tadellose Organisation des Events, der familiären Durchführung, und der guten Stimmung, steigt die Teilnehmerzahl jährlich. An dieser Stelle erstmal ein ganz dickes Lob an das komplette Team von Burning Roads, danke für dieses Jahreshighlight.

Da wir seit diesem Jahr unsere Trainingseinheiten mit denen von Marathon Steinfurt koppeln, war recht schnell die Idee entstanden auch gemeinsam den Radmarathon zu bestreiten. Insgesamt 22 Teilnehmer aus beiden Vereinen meldeten sich rechtzeitig an, sind die Startplätze doch heiss begehrt. Die 22 Teilnehmer mussten auf zwei Startgruppen aufgeteilt werden, so verlangen es die Genehmigungen des Kreises.

Pünktlich um 8:00 Uhr startete die erste Gruppe auf die 21o km Distanz, um 8:03 folgte der zweite Teil. Nach einigen Kilometern konnte die zweite Gruppe aufschließen und man setzte die Tour gemeinsam fort. Die Marathonis Peter, Marc, David und Michael gingen schon um 5:18 Uhr auf die 330 km Distanz.

Gemütlich rollte sich der Tross warm, die Sonne gewann langsam an Kraft und ermunterte die Gemüter der Gruppe. Nach gut 50 km war kurz hinter Altenberge der erste Verpflegungsposten. Hier streiften auch die letzten noch warm eingepackten Randonneure ihre Arm- und Beinlinge ab, die Temperaturen verlangten nach  Kurz-Kurz-Bekleidung. Michaela und ihr Team reichten Getränke, Obst und Riegel, so konnten wir uns stärken und etwas für unterwegs einpacken. Mich selber hat sehr gefreut, dass auf der Veranstaltung auch die Vegan-Riegel von Ben Urbanke gereicht wurden, die sind echt der Knaller.

Nur wenige Minuten später machten wir uns wieder auf den Weg und steuerten den nächsten Posten an, der sollte bei Kilometer 117 in Bad Rothenfelde sein. Die Führungsarbeit der Gruppe wurde sich geteilt, waren wir doch reichlich Pedaleure. Zwischenzeitlich stieg das Tempo auf 38-39 km/h, es wurde aber immer darauf geachtet die Gruppe zusammen zu halten.

In Bad Rothenfelde erwartete uns das Mittagessen, hier gab es Spaghetti und verschiedene Soßen zur Auswahl (Bolognese, Gemüse-Fleisch, Vegan). Als Beilage konnte man sich noch einen Salat nehmen und das warme Essen unter freiem Himmel im Biergarten geniessen. Anschliessend füllten wir unsere Getränkeflaschen auf, verstauten noch ein bis drei Riegel in der Trikottasche, und machten uns für die Weiterfahrt fertig. Kurz bevor wir abfuhren kamen noch Peter, Marc, David und Michael an, die waren ja auf der 330 km Strecke unterwegs.

Die Strecke führte uns über gut ausgesuchte Wirtschaftswege mit ganz wenig Autoverkehr Richtung Saerbeck. Bei Kilometer 160 (hinter Lengerich) war unsere letzte Verpflegungsstation aufgebaut, wie auch im letzten Jahr am Saerbecker Damm. Auch an diesem Pausenpunkt wurden wir herzlich und mit guter Stimmung begrüßt, Burning Roads ist einfach ein ganz tolles Event. Nochmal den Körper mit Nahrung versorgen und die Getränkeflaschen füllen, und dann hatten wir ja nur noch gute 50 Kilometer bis zum Ziel.

Auf den letzten 50 Kilometern riss unsere Gruppe manchmal auseinander und der ein oder andere hatte mal  „schwere Beine“. Wie auf der gesamten Distanz aber achteten speziell die Marathonis Andreas und Wolfgang auf die Gruppe und führten das Feld wieder zusammen.

214 Kilometer hatten wir auf dem Tacho als wir nach 7 Stunden und 6 Minuten Fahrzeit wieder am Start/Ziel ankamen, überglücklich und voller Euphorie feierten wir gemeinsam mit dem Veranstaltungsteam um Thorsten Stening und weiteren Teilnehmern die Rückkehr. Die Botschafter von roterkeil.net empfingen alle Teilnehmer mit großem Jubel. Wie im letzten Jahr wurde auch diesmal der Erlös aus dem Event an die Initiative von roterkeil.net gespendet, Fabian Wegmann unterstützt dieses Projekt als Pate.

Im Namen beider Vereine bedanke ich mich ganz herzlich für diesen tollen Radmarathon, die familiäre Atmosphäre, und die super Organisation. 2018 sind wir wieder dabei.

Hier kannst du alle Bilder sehen, danke an Jörg Freermann für die Fotos.

 

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