2. Bundesligarennen, 1. Platzierung

Am Sonntag fand das zweite Bundesligarennen der Frauen und Juniorinnen in Dautphe statt.

Bei sonnigem Wetter und angenehm warmen Temperaturen stand ich im grün – weißen Trikot mit meinem Team der RSG Placeworkers am Start in Dautphe. Es war das zweite Rennen der Rennserie «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» und auch für mich war es das zweite Bundesligarennen, nach meiner Bundesliga Premiere Ende März in Einhausen.

Mit einer Länge von 9,4 Kilometern führt die Strecke von Dautphe über einen Hügel und anschließend einer langgezogenen Abfahrt zurück zum Start- und Zielbereich, dieser befindet sich am Ende einer Steigung. Dieser Kurs spielt in meine Karten, der Anstieg war nicht zu steil und auf der Abfahrt konnte ich mich immer wieder gut erholen. Vor allem die Steigung hoch zum Ziel gefiel mir, das liegt mir besser, als eine flache Gerade zum Sprinten.

Aber nun zumRennverlauf:  Die Juniorinnen waren mit zwei Minuten Vorgabe in das 84,6 Kilometer lange Rennen gestartet. Zu Beginn des Rennens zeigten die Frauen keine Ambitionen, die Nachwuchsfahrerinnen einzuholen. So griffen in der zweiten Runde aus dem Juniorinnen-Feld Leonhardt, Hannah Buch, Lea Waldhoff und Anne-Helene Zdun an und holten eine Minute Vorsprung heraus. Die Frauen lagen zu dem Zeitpunkt rund weitere 2:30 Minuten zurück.
In der dritten Runde zogen die Frauen das Tempo aber etwas an und erreichten in der vierten Runde das Feld der Juniorinnen, während die vier Ausreißerinnen weiterhin mit zwei Minuten Vorsprung vor dem nun geschlossenen Feld vorne lagen.

Zur Rennhälfte zerteilte sich das Feld. Aus der ersten rund 15 Fahrerinnen umfassenden Gruppe fuhren Koch, Schiff und Stephanie Paul (RSG Placeworkers) davon und schlossen zu den vier Juniorinnen auf, die inzwischen etwas Vorsprung eingebüßt hatten.
Die Vorentscheidung fiel in der vorletzten Runde. Dort griffen Koch, die erstmals in diesem Jahr bei einem Bundesligarennen am Start war, und Schiff an. Leonhardt schaffte es, mitzugehen. Die drei Fahrerinnen spurteten schließlich auf ansteigender Zielgerade um den Sieg und Koch setzte sich klar durch. Die nächsten Verfolgerinnen um Schiff und die restlichen drei Juniorinnen aus der Spitze erreichten mit 1:50 Minuten Rückstand das Ziel.

Nachdem eine Fahrerin meines Teams mit in der Spitzengruppe war, machten wir dahinter kein Tempo mehr und so richtig passierte in der zweiten Rennhälfte auch nicht mehr so viel im Feld. Keines der Teams wollte fahren und alle Attacken wurden sofort vereitelt. Ich erreichte das Ziel im Hauptfeld und konnte mit dem 15. Platz meine erste Platzierung in einem Bundesligarennen erreichen. Mit dem Team RSG Placeworkers sind wir weiterhin auf dem 2. Platz in der Teamwertung und konnten somit unser Ziel, diesen zu verteidigen, erreichen.

Für mich war es wieder ein ganz besonderes Rennen, denn nach all den Rundstreckenrennen, die ich in den letzten Wochen gefahren bin, stand nun endlich wieder ein Straßenrennen auf dem Programm. Außerdem war ich sehr gespannt, wie ich mich im Feld der Bundesligafahrerinnen auf einer welligen Strecke positionieren kann und zudem freute ich mich auf das Teamerlebnis, denn auch das hat noch mal einen ganz anderen Charakter. Und auch wenn ich gute Ergebnisse und sogar einen Sieg in den kleineren Rundstreckenrennen verbuchen kann, sind diese Bundesligarennen noch mal ganz anders.

Mit dem 15. Platz bin ich mehr als zufrieden, es machte unglaublich viel Spaß und ich habe zudem wieder viele Erfahrungen gesammelt.

Schon nächsten Sonntag geht es weiter, dann stehen wir im unterfränkischen Karbach (sozusagen mein Heimrennen) an der Startlinie einer anspruchsvollen 17 Kilometer langen Runde und wollen wieder ein gutes Teamergebnis einfahren.

Sportliche Grüße
Svenja Betz

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